Anwendungsfragen+49 37421 7224-0

Technischer Support+49 37421 7224-200

TBI 2017 - 16. Tage des Betriebs- und SystemingenIeurs

Donnerstag, 09. November 2017 | TU Chemnitz

Simba n³ beteiligt sich aktiv an den traditionsreichen Tagen des Betriebs- und Systemingenieurs an der TU Chemnitz, die von der Fakultät für Maschinenbau, Institut für Betriebswissenschaften und Fabriksysteme, Professur Fabrikplanung und Fabrikbetrieb veranstaltet wird.

TBI 2017 Tage des Betriebs und Systemingenieurs

Dr. Nagel und die Werksstudenten von Simba n³, Jonas Stöhr und Christopher Rossbach wollen die Veranstaltung nutzen, um gemeinsam mit Experten aus Wissenschaft und Praxis Chancen, Herausforderungen und Lösungen für die Arbeitswelten 4.0 zu diskutieren, um so wertvolle Impulse für die eigenen Services und Lösungen von Simba n³ im Industrieumfeld zu gewinnen.

Dabei gestaltet Simba n³ die Veranstaltung auch aktiv durch zwei Beiträge mit. https://www.tu-chemnitz.de/mb/FabrPlan/tagung_programm.php

So tragen Dr. Matthias Nagel und Prof. Riedel am 10.11.2017 zur „Steuerung von Produktionssystemen auf Basis bedarfsorientiert konfigurierbarer Datenbausteine“ vor.

Dezentrale Steuerung und dezentrale Intelligenz werden als neue Paradigmen für die Fertigung in der Ära von Industrie 4.0 gehandelt. Allerdings stellt die damit verbundene situations- und nutzerbezogene Bereitstellung entscheidungsrelevanter Informationen für verschiedene Aufgaben im Fabrikbetrieb (Instandhaltungsaufgaben, Maschinenbelegung, usw.) noch eine große Herausforderung dar. Dies liegt vor allem an der teilweise schwierigen Datenerfassung insbesondere an älteren Bestandsmaschinen, an fehlenden Standards, unterschiedlicher semantischer Bedeutungen von Daten, unvollständiger Datensätze für die Zusammenführung von Daten aus verschiedenen Datenquellen, an der begrenzten Flexibilität vorhandener (Data Warehouse) Systeme sowie an der eingeschränkten Konfigurierbarkeit von Methoden zur Prognose, Planung und Optimierung. Weiterhin ist noch ungeklärt, wie dezentrale Intelligenz und Steuerung in betriebliche Prozesse integriert werden sollen oder flexibel als Service von intern oder extern abgerufen werden können. Im vorliegenden Beitrag wird für die oben beschriebenen Probleme ein Lösungsansatz vorgestellt, dessen Kern aus flexibel konfigurierbaren Datenbausteinen besteht. Auf dieser Basis können individualisierte, modulare Services für die Produktionssteuerung konfiguriert werden, die je nach Fragestellung auf unterschiedliche Bausteine zurückgreifen. Das Bausteinkonzept wird ergänzt durch Methoden der Informationsbereitstellung, der sicheren und Cloud basierten Datenspeicherung und -bereitstellung sowie durch ein Datenanalysekonzept, was eine flexible, bedarfsorientierte, nutzergerechte Datenaufbereitung ermöglicht. Mithilfe des vorgestellten Ansatzes wird nicht nur ein Weg aufgezeigt, wie neue Paradigmen der Industrie 4.0 auch für KMU realisierbar werden. Es wird damit auch die Grundlage für neue, datengetriebene, digitale Geschäftsmodelle gelegt.

Ein weiterer Vortrag von Axel Roscher und Dr. Matthias Nagel am gleichen Tag befasst sich mit der „Digitalisierung von Kernprozessen für den Telekommunikations-Netzausbau“.

Im Beitrag wird aufzeigt, wie man durch Data Science unter Nutzung aller für das Problem relevanter Daten – Smart Data – Prozesse im Rahmen des Telekommunikations-Netzausbaus (TK-Netzausbau) digitalisieren und damit automatisieren kann.

Interessenten können diese Beiträge von Simba n³ per Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anfordern.

 

Chemnitzer Monitoring präsentiert: Mind Slam Chemnitz - Wissen schafft! 

Dienstag, 17. Oktober 2017 | Oelsnitz

Im Rahmen des Chemnitzer Monitorings laden wir Sie herzlich zum Mind Slam Chemnitz ein.

Der Mind Slam Chemnitz bietet Raum für Wissen – Ideen – Netzwerke. Vorbild sind die Formate des Poetry-Slam und des daraus abgeleiteten Science-Slam.

Kurzvorträge erleuchten unterhaltsam den intelligenten Umgang mit Wissen und Nichtwissen aus Sicht von Wissenschaft und Forschung sowie Best und Worse Cases im Unternehmensalltag.

 

Als Referenten sind u. a. mit dabei:

  • Rico Barth (c.a.p.e. IT GmbH)
  • Robby Berg (GISA GmbH)
  • Daniel Juling (Nichtwissen)
  • Dirk Liesch (Gesellschaft für Wissensmanagement e.V., Gründer der community4you GmbH)
  • Ulrich Meier (USK Karl Utz Sondermaschinen GmbH)
  • Dr. Matthias Nagel (Simba n³ Data & Software GmbH)
  • Dr. Michael Thess (Signal Cruncher GmbH)

 

Die Referenten werden in 12minütigen Beiträgen unterhaltsam und informativ interessante Themen rund um den intelligenten Umgang mit Wissen (Wissensmanagement) vorstellen, in einem bunten Mix, vorwiegend aus dem Unternehmens- und Projektalltag (Praxis), jedoch auch aus Wissenschaft und Forschung.

Die starke Praxisorientierung und die Verbindung zum Wissensmanagement unterscheidet unseren Mind Slam in Chemnitz vom Science-Slam.

Der Eintritt ist frei. Jedoch ist zur Abschätzung der Teilnehmerzahl eine Anmeldung erforderlich.

Bei zu großem Interesse können evtl. nur die angemeldeten und damit geplanten Teilnehmer dabei sein.

 

Termin: 23. Oktober 2017 | 18:20 Uhr – 20:20 Uhr Ort: Turm-Brauhaus | Neumarkt 2 | 09111 Chemnitz

 

Nachtrag:

 

 

„Steuerung von Produktionssystemen auf Basis bedarfsorientiert konfigurierbarer Datenbausteine“ als Beitrag bei den Tagen des Betriebs- und Systemingenieurs TBI2017  

Donnerstag, 05. Oktober 2017 | Oelsnitz

Anlässlich der Tage des Betriebs- und Systemingenieurs TBI2017 (vgl. https://www.tu-chemnitz.de/mb/FabrPlan/tagung.php) werden am 10.11.2017 in Chemnitz Prof. Dr. Ralph Riedel und Dr. Matthias Nagel in ihrem Vortrag die universelle Nutzung von SDUs am Beispiel von Ereigniszeitdaten vorstellen. So verfügt jeder Betrieb über Daten zur Zeitdauer vor und bis zu einem Ereignis. Ein einheitliche Datenstrukturen ermöglicht einen Datenbaustein eine SDU dafür. Mit diesem SDU, kombiniert mit einem oder mehreren anderen SDUs, lassen sich wichtige Anwendungsfälle wie z.B. für proaktive Wartung, Aussagen zur Gesamtanlageneffektivität oder zur Bewertung des Maschinenparks hinsichtlich Ausfallsicherheit, den wahrscheinlichen Bedarf von Ersatzteilen in einem definierten Zeitraum im Lager usw. generisch abbilden.

 

Simba n³ stellt auf BMVZ-Kongress MVZ-Kompass 2.0 vor

Mittwoch, 27. Septemer 2017 | Oelsnitz

Die medizinischen Versorgungszentren sind heute aus der Versorgungslandschaft nicht mehr wegzudenken. Sie erbringen Leistungen für über 10% der Patienten.

Die an sich schon zeitaufwändige Abrechnung der Leitungen stellt sich für MVZ mit ihren ärztlichen Kooperationen noch wesentlich komplexer dar. Genau hier setzt die neue Version der vielfach bewährten Software von Simba n³ an.

 

Der neue MVZ-Kompass 2.0 fokussiert auf

  • Zeitersparnis,
  • Erlösoptimierung,
  • Abrechnungssicherheit und
  • Praxisoptimierung

und schließt, was die Praxissteuerung betrifft, die Lücke zu den Arztinformationssystemen. Der MVZ Kompass 2.0 ist übrigens vom Arztinformationssystem unabhängig einsetzbar und es lassen sich auch Daten aus FiBu, Warenwirtschaft und Personalverwaltung einbinden, woraus ein 360° Blick auf das Praxisgeschehen resultiert.

 

Im Zentrum steht eine optimale Nutzung der wertvollen Ressource Arzt, um in verfügbarer Zeit möglichst viele Patienten qualitativ hochwertig behandeln zu können. Neu und für Ärzte besonders interessant sein dürfte dabei die integrierte Erlösoptimierung sein, die den Praxen „auf Knopfdruck“ einen direkt in Euro bezifferbaren Nutzen bringt.

Anlässlich des 11. BMVZ-Praktikerkongress am 20. September 2017 in Berlin stellten Markus Nagel und Vicky Berger von Simba n³ den Besuchern des Kongresses die vielfältigen Möglichkeiten unserer Software vor.

 

 

Unterstützt wurden sie dabei von dem Simba n³ Partner Jörg Thomas (http://www.info-mo.de)

In den Pausen des Fachkongresses war unser Stand immer dicht umlagert. Die geführten Gespräche zeigen: Das Interesse an der neuen Lösung für die Praxisoptimierung ist sehr groß.

 

 

Nach dem gelungenen Start vor großem Fachpublikum beginnt nun der Vertrieb:

Interessierte MVZen können sich von jetzt an Termine für Vor-Ort Präsentationen oder virtuelle Meetings vereinbaren, um sich ein konkretes Bild von den Potentialen zu machen, die ihre Praxen bieten.

Forschungsprojekt „Plug&Control“:
Simba n³ arbeitet an smarten Datenbausteinen für Industrie 4.0

Montag, 25. Septemer 2017 | Oelsnitz

Industrie 4.0 ist die Vision einer Produktion, die sich selbst organisiert, um damit den immer schneller wechselnden Kundenbedürfnissen gerecht zu werden. Maschinen, interne Logistik und Produkte kommunizieren dafür miteinander, tauschen permanent Informationen über den Stand des Fertigungsprozesses aus und führen zu einer Optimierung der gesamten Wertschöpfungskette.

Damit Kommunikation und permanenter Informationsaustausch von Maschinen, mit interner Logistik, Produkten mit Mensch über dem gesamten Fertigungsprozesse hinweg erfolgen kann, müssen Date, die von Maschinen stammen oder aus Prozessen kommen, zwischen diversen IT-Systemen fließen und verarbeitet werden. Viele Unternehmen haben aber gerade hierbei ein Problem mit der Komplexität, bedingt durch die Vielzahl zu berücksichtigender IT- Systeme im Unternehmen in der Anbindung der Maschinen.

Mit dem im August bewilligten Forschungsprojekt Plug&Control wir dafür nach einer Lösung durch generische „Datenbausteine“, Smart Data Units, gesucht. Das, was sich Fabrikplaner immer wünschen: Maschinen, Intralogistik und IT für eine kundenorientierte Produktion zu flexibilisieren, und die Produktion gewissermaßen aus Bausteinen zusammenzusetzen, wird von dem Projektpartner bei Plug&Control auf die Datenebene übertragen. Durch Smart Date Units lassen sich komplexe Aufgaben modularisieren, um sie dann wie Bausteine zu Geschäftsmodellen zusammenzufügen.

 

 

Das obige Bild zeigt Vertreter des Konsortiums des Forschungsprojektes Plug&Control anlässlich des Kick-off Meetings am 21.08.2017 in Chemnitz, die gemeinsam an Konzeption, Entwicklung und Erprobung des SDU-„Baukastens“ im eigenen Unternehmen zusammenarbeiten wollen:

 

  • Professur für Fabrikplanung und Fabrikbetrieb der Fakultät für Maschinenbau der Technischen Universität Chemnitz (Projektleitung)
  • Auerbach x und Ersoma (Werkzeugmaschinenbau und Sondermaschinenbau)
  • Com2m (individuelle IoT-Lösungen für Unternehmen)
  • Hörmann Rawema (Produktionstechnologien und Fabrikplanung)
  • ICM (Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V., gemeinnützige Forschungs-einrichtung für Innovationen und Systemlösungen aus dem Maschinen- und Anlagenbau)
  • KRS-Seigert (Hersteller von Wälzkörpern)
  • Simba n3 (Software und Services rund um Daten)
  • Terrot (Hersteller von Rundstrickmaschinen)

 

Die im Projekt Plug&Control zu entwickelnden Bausteine sind damit weit mehr als nur eine weitere Idee zu Industrie 4.0 und je nach Anwendungsbedarf der Partnerunternehmen wird ein ganzer Baukasten von SDUs entstehen.

Simba n3 beabsichtigt, mit dem Projekt Plug&Control seine Datenkompetenz im Industrieumfeld weiter auszubauen, um mit SDUs in Kombination mit eigener, vielfach bewährter Software für Business Analytics VisualCockpit vor allem mittelständischen Unternehmen smarte Services und maßgeschneiderte Lösungen anzubieten zu können. Simba n3 beabsichtigt, mit dem Projekt Plug&Control seine Datenkompetenz im Industrieumfeld weiter auszubauen, um mit SDUs in Kombination mit eigener, vielfach bewährter Software für Business Analytics VisualCockpit vor allem mittelständischen Unternehmen smarte Services und maßgeschneiderte Lösungen anzubieten zu können.

 

Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Programm "Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen" gefördert (Förderkennzeichen 02K16C133) und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.