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Forschungsprojekt „Plug&Control“:
Simba n³ arbeitet an smarten Datenbausteinen für Industrie 4.0

Montag, 25. Septemer 2017 | Oelsnitz

Industrie 4.0 ist die Vision einer Produktion, die sich selbst organisiert, um damit den immer schneller wechselnden Kundenbedürfnissen gerecht zu werden. Maschinen, interne Logistik und Produkte kommunizieren dafür miteinander, tauschen permanent Informationen über den Stand des Fertigungsprozesses aus und führen zu einer Optimierung der gesamten Wertschöpfungskette.

Damit Kommunikation und permanenter Informationsaustausch von Maschinen, mit interner Logistik, Produkten mit Mensch über dem gesamten Fertigungsprozesse hinweg erfolgen kann, müssen Date, die von Maschinen stammen oder aus Prozessen kommen, zwischen diversen IT-Systemen fließen und verarbeitet werden. Viele Unternehmen haben aber gerade hierbei ein Problem mit der Komplexität, bedingt durch die Vielzahl zu berücksichtigender IT- Systeme im Unternehmen in der Anbindung der Maschinen.

Mit dem im August bewilligten Forschungsprojekt Plug&Control wir dafür nach einer Lösung durch generische „Datenbausteine“, Smart Data Units, gesucht. Das, was sich Fabrikplaner immer wünschen: Maschinen, Intralogistik und IT für eine kundenorientierte Produktion zu flexibilisieren, und die Produktion gewissermaßen aus Bausteinen zusammenzusetzen, wird von dem Projektpartner bei Plug&Control auf die Datenebene übertragen. Durch Smart Date Units lassen sich komplexe Aufgaben modularisieren, um sie dann wie Bausteine zu Geschäftsmodellen zusammenzufügen.

 

 

Das obige Bild zeigt Vertreter des Konsortiums des Forschungsprojektes Plug&Control anlässlich des Kick-off Meetings am 21.08.2017 in Chemnitz, die gemeinsam an Konzeption, Entwicklung und Erprobung des SDU-„Baukastens“ im eigenen Unternehmen zusammenarbeiten wollen:

 

  • Professur für Fabrikplanung und Fabrikbetrieb der Fakultät für Maschinenbau der Technischen Universität Chemnitz (Projektleitung)
  • Auerbach x und Ersoma (Werkzeugmaschinenbau und Sondermaschinenbau)
  • Com2m (individuelle IoT-Lösungen für Unternehmen)
  • Hörmann Rawema (Produktionstechnologien und Fabrikplanung)
  • ICM (Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V., gemeinnützige Forschungs-einrichtung für Innovationen und Systemlösungen aus dem Maschinen- und Anlagenbau)
  • KRS-Seigert (Hersteller von Wälzkörpern)
  • Simba n3 (Software und Services rund um Daten)
  • Terrot (Hersteller von Rundstrickmaschinen)

 

Die im Projekt Plug&Control zu entwickelnden Bausteine sind damit weit mehr als nur eine weitere Idee zu Industrie 4.0 und je nach Anwendungsbedarf der Partnerunternehmen wird ein ganzer Baukasten von SDUs entstehen.

Simba n3 beabsichtigt, mit dem Projekt Plug&Control seine Datenkompetenz im Industrieumfeld weiter auszubauen, um mit SDUs in Kombination mit eigener, vielfach bewährter Software für Business Analytics VisualCockpit vor allem mittelständischen Unternehmen smarte Services und maßgeschneiderte Lösungen anzubieten zu können. Simba n3 beabsichtigt, mit dem Projekt Plug&Control seine Datenkompetenz im Industrieumfeld weiter auszubauen, um mit SDUs in Kombination mit eigener, vielfach bewährter Software für Business Analytics VisualCockpit vor allem mittelständischen Unternehmen smarte Services und maßgeschneiderte Lösungen anzubieten zu können.

 

Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Programm "Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen" gefördert (Förderkennzeichen 02K16C133) und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

11. BMVZ-Praktikerkongress

Mittwoch, 20. Septemer 2017 | dbb forum berlin

„Von Praktikern für Praktiker“ ist auch in diesem Jahr die Devise des BMVZ-Praktikerkongresses. Angesprochen werden neben Ärzten und Mitarbeitern aus Praxen, MVZ und Krankenhäusern vor allem auch Geschäftsführer, Verwaltungsleiter und kaufmännische Leiter, sprich die Entscheidungsträger bei Fragen in der Anschaffung und Finanzplanung.

 

Simba n³ stellt auf dem BMVZ-Praktikerkongress seinen neuen MVZ-Kompass 2.0 vor. Die neue Version ist jetzt noch stärker auf Zeitersparnis, Erlössteigerung und Abrechnungssicherheit ausgerichtet und bietet neue Features zur Abrechnungsoptimierung. Über ein Ampelsystem werden für jeden Fall die Leistungen angezeigt, welche sofort nachzutragen sind, welche man noch überprüfen sollte und jene, welche von der KV gestrichen werden. Zudem zeigt der MVZ-Kompass weitere Potentiale auf, die mit geringem Aufwand gehoben werden können. Natürlich können weiterhin zeitnah valide Informationen zum Leistungsgeschehen, unabhängig vom Praxisverwaltungssystem, betrachtet werden - standort-, fachgruppen- und arztübergreifend.

 

Nährere Informationen zum Programm des BMVZ-Praktikerkongresses, den Referenten, usw. finden Sie über der Kongress-Homepage www.bmvz-kongress.de.

 

Vogtlandkreis startet Telematik-Projekt zur Unterstützung der medizinischen Versorgung

Freitag, 25. August, Klinikum Obergöltzsch Rodewisch

Die Situation ist leider in Deutschland nicht unbekannt: In Landkreisen mit oft deutlich älterer Bevölkerung fehlt es an Hausärzten. Wird dieses Versorgungsproblem nicht gelöst, hat das negative Auswirkungen auf die Attraktivität ganzer Regionen.

Für den Landrat des Vogtlandkreises, Herr Keil und Dr. Drechsel (Beigeordneter) ist das Chefsache. Sie suchten nach Wegen aus dem Dilemma und berieten sich u.a. dazu auch mit den Oelsnitzer Datenspezialisten von Simba n³, die als eine mögliche Lösung die Kombination von Telematik mit dem Modell „Schwester AGnES“ vorschlugen. Gerade für den Vogtlandkreis mit der durchschnittlich ältesten Bevölkerung in Sachsen wird Telematik nur zusammen mit Assistenz seine Wirkung entfalten können.

Damit war die Projektidee „Telematikunterstützung für die Impulsregion Vogtland 2020“ geboren, für die man - nicht zuletzt wegen der Komplexität des deutschen Sozialsystems, die es dabei zu beachten gilt- „nur noch“ die Fördermittel benötigte. Da gerade ein EFRE-Ausschreibung mit engem Terminfenster vorlag, war nun schnelles Handeln angesagt: In wenigen Wochen war ein fachlich kompetentes Konsortium, bestehend aus dem Klinikum Obergöltzsch Rodewisch, GeriNet Leipzig, Simba n³ und der Westsächsische Hochschule Zwickau zusammengesellt. Die Idee wurde als tragfähig einschätzt, so dass daraus ein gemeinsamer Projektantrag erarbeitet wurde, der sich auch erfreulicherweise bei der Ausschreibung durchsetzen konnte.

Im August 2017 hatte das Warten ein positives Ende. Alle Projektteilnehmer erhielten die offizielle Bewilligung der Fördermittel, so dass jetzt die Arbeit beginnen kann.

Der Besuch der Staatsministerin Klepsch, verbunden mit der symbolischeren Übergabe des Bewilligungsbescheids, am 25.8. 2017 beim Projektteam zeigt das große Interesse und die Bedeutung dieses Modellprojektes des Vogtlandkreises für die Digitalisierung im Gesundheitswesen in Sachsen und darüber hinaus.

Das Projektteam nutzte die Gelegenheit des Besuches der Ministerin, um die nächsten Schritte im Projekt vorzustellen, das in zwei Phasen ablaufen wird. Nach einer Konzeptionsphase mit Aufbau und Orchestrierung der erforderlichen Software, in die auch die Ärzte der Arztgenossenschaft beratend einbezogen werden, sollen dann Anfang 2019 die ersten Service Zentren mit Telematik Unterstützung im Vogtland an den Start gehen.

 

Das Projektteam mit den an der Lösung interessierten Politikern: Herr Dr. Thomas Schmidt, Ärztlicher Direktor des Klinikums Obergöltzsch, Herr Dr. Uwe Drechsel, Beigeordneter, Herr Karl-Josef Laumann, NRW-Landesminister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Frau Barbara Klepsch, Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz, Herr Andreas Heinz, MdL, Herr Rolf Keil, Landrat des Vogtlandkreises , Herr Benjamin Pfeifer, Gerinet Leipzig, Herr Stephan Hösl, MdL, Herr Matthes Nagel, Simba n3, Frau Lysann Kasprick, Gerinet leipzig, Herr Dr. Matthias Nagel , Simba n3, Frau Prof. Anke Häber, WSH Zwickau (von links nach rechts). Foto: Mit freundlicher Unterstützung von Uwe Zenker, Medienservice & Design

 

 

Fachforum zum Thema "Digitale Zukunft @sachsen"

Freitag, 28. Juli, IHK Chemnitz

Am Freitag, den 28.7.2017, fand in den Geschäftsräumen der IHK Chemnitz ein Fachforum zum Thema „Digitale Zukunft @sachsen“ statt. Dabei wurde insbesondere über die Auswirkungen einer digitalen Gesellschaft 4.0 diskutiert. Simba n³ beteiligte sich aktiv am Fachforum und war zusammen mit dem Geschäftsführer der envia TEL, Stefan Drescher zum Thema „Digitalisierung von Kernprozessen für Breitbandausbau & Energieversorgung bei der envia TEL“ vor Ort.

Die Telekommunikationsbranche befindet sich im digitalen Transformationsprozess. Aufgrund der Struktur von Produkten und Dienstleistungen lässt sich nahezu die gesamte Wertschöpfungskette digitalisieren und automatisieren. Das Nadelöhr ist die Datenbeschaffung, -aufbereitung und -bereitstellung für strategische Entscheidungen zur Auswahl geeigneter Regionen für den Glasfasernetzausbau. Je nach Fragestellung sind hierfür ganz unterschiedliche und komplexe Daten zu berücksichtigen, was bisher einen manuellen, ressourcenaufwändigen und vor allem langwierigen Prozess erforderte, bei dem am Anfang der Einkauf von Informationen und am Ende der Zukauf von Tiefbauleistungen steht. Dieser Kernprozess kostet bisher wertvolle Zeit und bindet Ressourcen, und dass in einem harten Wettbewerb.

Für envia TEL war es naheliegend, hierfür nach einer digitalen Lösung zu suchen. In enger Zusammenarbeit des Kreativ-Teams der envia TEL mit externen Data Scientists von Simba n³ wurde mittels Design Thinking eine Lösung entwickelt, bei der durch Nutzung aller relevanteren Massendaten und Einsatz von Visual Analytics sowie Machine Learning Algorithmen der subjektive Entscheidungsprozess mit hohem Abstimmungsaufwand zur Priorisierung des Netzausbaus weitestgehend automatisiert werden konnte.

Dafür war es zunächst notwendig, interne Daten (Netzinfrastruktur, Technikstandorte, Potentiale aus CRMS, u.a.) mit externen Daten (zugekaufte Adressen, Open Data Daten aus dem Internet sowie Topologie von Ortsteilen und Gewerbegebieten) zu verknüpfen. Über Crawler wurden die Daten zusätzlich angereichert (z.B. um Zahl der Beschäftigten, Umsätze, u.v.m.). Mittels Machine Learning wurden im Anschluss die Potentialcluster aus den Daten ermittelt. Mit der Software VisualCockpit der Firma Simba n³, können die Daten vom envia TEL Kreativ-Team visuell analysiert und beliebige Fragestellungen ad hoc beantwortet werden.

Für envia TEL ist der Nutzen dieser Lösung enorm, was die Zielerreichung 2016 im Glasfasergeschäft bestätigte. Auch zukünftig kann envia TEL die Gigabit-Welt erfolgreich ausbauen, wenn dafür noch mehr relevante Daten als bisher herangezogen werden - und das für ganz unterschiedliche Fragestellungen - um diese dann automatisiert mittels der entwickelten Lösung zu bewerten.

Auf Grundlage dieser Fakten lassen sich noch viele weitere Optionen prüfen, um daraus die strategischen Unternehmensentscheidungen zum Glasfasernetzausbau treffen zu können.

 

 

 

Simba n3 auf der Hannover Messe

Oelsnitzer Datenspezialisten auf der weltgrößten Industriemesse - Stadtanzeiger Mai 2017

Vom 24. bis 28. April waren die Oelsnitzer Datenspezialisten der Firma Simba n3 auf der weltgrößten Industriemesse in Hannover.

Neben den Terminen mit Interessenten für innovative Lösungen nutzten die Oelsnitzer die gut besuchte Messe für Fachgespräche mit Unternehmen und Instituten über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Visual Analytics und künstlicher Intelligenz in Produktion und Wirtschaft. Denn Industrie 4.o kann nur gelingen, wenn modernste Produktionstechnik mit umfassender Nutzung der Daten daraus so eng verzahnt und dann auch angewendet werden, so dass Kernprozesse digitalisiert und automatisiert werden können und neue, digitale Geschäftsmodelle entstehen.

Beim Besuch der Delegation von Wirtschaftsministerium und IHK Chemnitz am sächsischen Gemeinschaftsstand erläuterte Dr. Matthias Nagel dem Staatsminister Dulig, dem IHK Präsidenten Voigt und IHK Hauptgeschäftsführer Wunderlich an konkreten Beispielen, wie die Firma mit Business Analytics und Data Science Kompetenz die mittelständische Industrie bei der digitalen Transformation unterstützen kann und welche konkreten Digitalisierungsprojekte für das Vogtland geplant sind.


Quelle: Stadtanzeiger 26. Mai 2017 - Seite 18