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Digitalisierung: Daten müssen Taten folgen!

Freitag, 24. Februar 2017 Katharinenkirche Oelsnitz

Gäste aus ganz Deutschland und der Schweiz trafen sich auf Einladung der Simba n³ am Freitag, den 24.2.2017, in der 400 Jahre alten Katharinenkirche in Oelsnitz, um über das aktuelle Thema Digitalisierung zu diskutieren.

In 6 hochkarätigen Impulsvorträgen, für die der Mathematiker Dr. Matthias Nagel Weggefährten sowie alte und neue Partner aus Data Science Projekten gewinnen konnte, wurden Chancen für digitale Geschäftsmodelle, der „Faktor Mensch“ und gleichzeitig die Risiken im Umgang mit persönliche Daten beleuchtet:

Im Vortragsblock eins ging es um die heutigen großen analytischen und technischen Möglichkeiten für neue Lösungen und digitale Geschäftsmodelle einerseits und den „menschlichen Faktor“ anderseits. Nicht selten gibt es erhebliche Widerstände gegen Innovationen, da diese zu Veränderungen in Prozessen und in Unternehmen führen werden.

Im ersten Vortrag erörterte Herr Thomas Huber (Saas, CH) „Kann Analytics politisch korrekt sein?“ 

Im zweiten Vortrag sprach Frau Prof. Häber (Zwickau) über Digitalisierung und Versorgung von Regionen im demographischen Wandel. Telemedizinisch ist heute sehr viel möglich und Digitalisierung ist der weltweite Treiber im Gesundheitswesen - außer in Deutschland. Denn wir haben es hier mit einer mächtigen Selbstverwaltung im Gesundheits- und Sozialwesen zu tun, durch die Innovationen extrem schwierig auf den Weg zu bringen sind

 

Im zweiten Vortragsblock ging es um den Umgang mit und die Nutzung von persönlichen Daten. Nur wer auch die Risiken kennt, kann die Chancen aus den Daten voll nutzen!

Michael Brhel (Ostfildern) referierte über Digitalisierung und den gläsernen Steuerzahler.

Dr. Georg Jung (Hof) zeigte in seinem Vortrag, dass Energie-Verbrauchsdaten aus Smart Metern für die Funktion von Smart Home und Smart Grids unerlässlich sind, aber auch vielfältigste Begehrlichkeiten wecken, und dass oft die Verheißungen von Konzernen bei genauer Betrachtung einen Pferdefuß haben. 

 

Der letzte Vortragsblock befasste sich mit Zukunftsthemen. 

Herr Prof. Dr. Ralph Riedel (Chemnitz) trug zum heutigen Stand der „Smarten Fabrik“ vor und zeigte auf, wo hier Bedarfe an Daten und deren Auswertung liegen.

Management-Fehleinschätzungen sind heute um vieles schwerwiegender, als noch vor wenigen Jahren. Herr Robin Prosch (Hamburg) zeigte, wie sich aus Zukunftssignalen aus dem Internet eigene neue digitale Geschäftsmodelle für Unternehmen ableiten lassen.

 

Das von Branchen unabhängige Format der Konferenz wurde von den Teilnehmern als besonders geeignet gesehen, um miteinander in die Diskussion zu Themen der Vorträge zu kommen. 

Simba n³ ist mit der Konferenz das „Experiment“ gelungen, viele weniger bekannte Facetten der Digitalisierung Mittelstandsfreundlich zu vermitteln. 

Das einhellige Fazit der Konferenz ist, dass neue Geschäftsmodelle und Innovationen möglich werden, wenn Digitalisierung in der Unternehmenskultur und
-philosophie verankert ist, und zwar unabhängig davon, ob es sich bei den Unternehmen um Konzerne oder Unternehmen des Mittelstandes handelt.

Da Digitalisierung alle Gesellschaftsbereiche und die Arbeitswelt verändert, beschleunigt, aber auch unsicherer macht, muss jetzt damit begonnen werden!

 
 

Daten sammeln als Gefahr und Chance

Fortschritt kontra Privatsphäre – Konferenz in Oelsnitz deckt auf
Freie Presse Oberes Vogtland | 25.02.2017 | Kathrin Beier | Seite 14

Digitalisierung und Datenanalyse sind längst kein Neuland mehr, sondern mitunter sogar eine nicht zu unterschätzende Gefahr, aber auch eine große Chance. Dies wurde gestern in Oelsnitz auf der Konferenz „Daten müssen Taten folgen“ deutlich. Eingeladen dazu hatte die Firma Simba n3 Software unter Leitung von Geschäftsführer Matthias Nagel.

„Das Internet ist für uns alle Neuland“ hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Jahr 2013 auf der Pressekonferenz mit dem damaligen amerikanischen Präsidenten Barack Obama formuliert. Sie erntete dafür Spott und Hohn. Denn schon kurze Zeit später kam heraus, dass auch ihr Mobiltelefon abgehört worden war.

Schlagworte wie 3D-Druck, Circuit Scribe – ein Stift, mit dem man funktionsfähige Schaltkreise direkt auf Papier zeichnen kann oder Smart Clothes – intelligente Kleidung zeigen, dass die Zukunft längst begonnen hat. „Für die künstliche Intelligenz wird es klare Prinzipien geben müssen“, appellierte Zukunftsforscher Robin Prosch aus Hamburg. Auch Professor Ralf Riedel von der TU Chemnitz machte aufmerksam, dass es ab 2018 bis 2020 mehr künstliche als menschliche Intelligenz geben wird. Nach seiner Recherche haben sich die Kurven längst grafisch gekreuzt. Trotzdem und gerade deshalb sollte der Mensch auch in Zukunft die zentrale Rolle spielen und Vorgaben für die künstliche Intelligenz entwickeln, zum Beispiel auch Herr seiner persönlichen Daten sein. Aber genau da lauere die Gefahr. So erklärte Georg Jung von der Fachhochschule Hof, das intelligente Stromsysteme, die Smart Grids, nicht nur Stromproduzenten stärker mit Stromkonsumenten vernetzen, sondern den „gläsernen Menschen“ genau bei der Nutzung seiner Stromquellen überwachen und analysieren können. Ein Feld, wo diese Überwachung seit Jahren erfolgreich funktioniert, erläuterte Michael Brhel von der Simba Computersysteme GmbH Ostfildern, sei beispielsweise beim „gläsernen Steuerzahler“. Manches sei längst nicht mehr rechtsstaatlich.

Quelle: Artikel aus der FP E-Paper App, 25.02.2017

Konferenz: Daten müssen Taten folgen

Freitag, 24. Februar 2017 Katharinenkirche Oelsnitz

Zur gleichnamigen Konferenz zum Thema Digitalisierung werden am Freitag über 60 Experten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft in Oelsnitz erwartet.

  Quelle: Freie Presse vom 22. Februar 2017

Digitalisierung der Wirtschaft - Vortrag auf der Regionalversammlung der IHK Chemnitz

07. Februar 2017 Regionalkammer Plauen

Der Begriff „Industrie 4.0“, welcher erstmals zur Hannover Messe 2011 in die Öffentlichkeit getragen wurde, wirft seine Schatten zukunftsweisend voraus.
Aber: Digitalisierung ist bereits heute schon Realität.
Leider haben sich bislang zu wenige Betriebe mit diesem komplexen Inhalt befasst. Deshalb müssen insbesondere unsere kleinen und mittelständischen Unternehmen jetzt mit den entsprechenden Schritten das Fundament dafür schaffen. Fragen wie „Was versteht man unter Industrie 4.0?“, „Wie betrifft mich das Thema überhaupt?“ oder „Welche Handlungs-empfehlungen gibt es?“ stehen im Raum.

Dr. Matthias Nagel, Geschäftsführer der Simba n³ GmbH aus Oelsnitz, hielt dazu einen Vortrag zum Thema "Digitalisierung der Wirtschaft" auf der Regionalversammlung der IHK Chemnitz in der Regionalkammer in Plauen.

Simba n³ wird auch zukünftig bei Veranstaltungen präsent sein und so den Mittelstand bei der Digitalisierung unterstützen.

Vortrag zum Thema Digitalisierung

Am 23.11. 2016 findet um 19 Uhr an der Hochschule Hof im Raum RHEAU Audimax B023 die Ringvorlesung „Nutze Deine Daten! jetzt!“  statt.

Im gemeinsamen Vortrag von Dr. Matthias Nagel, Simba n³ und Dr. Georg Jung wird u.a. gezeigt, wie mit Data Science die digitale Transformation von Entscheidungsprozessen gelingt und wo heute Chancen und Risiken der Digitalisierung für den Einzelnen liegen.

Details dazu finden Sie hier:  http://www.alumni-hochschule-hof.de/nc/termine.html

Den kompletten Vortrag sehen Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=6FzRBYgRikQ&feature=youtu.be